Wenn Autos miteinander reden ...

Man glaubt es kaum, aber in naher Zukunft, sollen Autos und Fahrzeuge im Straßenverkehr miteinander kommunzizieren können.

Wie soll das funktionieren? Die Kommunikation zwischen Fahrzeugen basiert im Wesentlichen auf zwei wichtigen Technologien: WLAN und GPS. WLAN (Wireless Local Area Network) ist für den Datenaustausch notwendig und im Automobilbau, mit Ausnahme der Geräte für die Mautabrechnung, noch nicht vorhanden. GPS (Global Positioning System) dagegen wird für Ortsangaben benötigt und ist bei jedem Fahrzeug mit Navigationsgerät automatisch an Bord.

Ein Beispiel: Auf der Autobahn bleibt ein Lkw mit einem kaputten Reifen stehen. Die Kombination aus wenigen Sekunden Stillstand und eingeschaltetem Pannenblinker löst beim Bordsystem eine Warnmeldung aus. Mit Positionsdaten ergänzt, wird diese per WLAN ausgestrahlt. Alle vorbeifahrenden Fahrzeuge (auch jene, die in der Gegenrichtung unterwegs sind) empfangen diese Nachricht und geben sie augenblicklich an andere weiter. Der Informationsaustausch geschieht dabei bis zu zehn Mal pro Sekunde. Somit sind auch die Lenker in mittelbarer Nähe gewarnt – schneller als dies je per Radio-Verkehrsfunk passieren könnte.

Technologie mit Zukunft. Dass Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation keine theoretische Technik-Träumerei ist, hat ein erster Praxistest gezeigt. Ob sich daraus allerdings eine Vorstufe zum voll-automatisierten Autofahren entwickelt oder es einfach eine bessere Verkehrssicherheits-Funktion bleibt, wird sich noch zeigen.

Mehr hier:
http://www.autotouring.at/archiv/2008/12/30551.html

Kann man dann auch mit dem Fahrer eines anderen Fahrzeuges direkt Kontakt aufnehmen? Na hoffentlich, wird darauf nicht vergessen bei der technischen Umsetzung ...

Wenn Autos miteinander reden ...

Hallo,

diese "Warn-Technik" würde ja Sinn machen, wenn es denn dabei bliebe aber ich sehe darin auch eine ganz große Gefahr denn wenn ich mir die heutigen Situationen im Verkehr anschaue und beobachte, daß sich zwei Sattelschlepper innerhalb eines Kreisverkehrs, gegenseitig rauskicken weil beide gleichzeitig an der gleichen Stelle in eine einspurige Ausfahrt abbiegen wollen, dann sollte man zuerst mal an der Vernuft der einzelnen Autofahrer arbeiten, bevor man die Autos untereinander vernetzt.

Leider, (und ich kann wirklich sagen, daß ich davon etwas verstehe denn ich bin seit 5,5 Mio km unfallfrei unterwegs), sind die Menschen der Risikofaktor - die Autos selber werden leider nur immer wieder als Waffen mißbraucht.

Dazu kommt noch, daß derzeit das Auto, der einzige Raum ist, der bis auf das Mobiltelefon, strahlungsfrei ist denn man befindet sich in einem Faraday-schen Käfig und hält uns weitgehend von schädigenden Strahlungen fern.
Wer trotzdem so dumm ist und während der Fahrt mit dem Handy telefoniert, der ist selbsr schuld, wenns kracht. Erst gestern im Rückspiegel beobachtet - ein Fahrer telefonierte über eine Fahrstrecke von ca 12 Kilometern ununterbrochen mit seinem Handy, bis es in einen Kreisel hineinging und da hat es dann geknallt - ich hab mich nur gewundert, daß der plötzlich weg war und habe dann bei der Ausfahrt aus dem Kreisel, durch das rechte hintere Fenster gesehen, daß der Wagen verunglückt war.... Wer dann noch so dämlich ist, und sich dann auch noch das strahlungsintensive W-Lan direkt ins Auto montieren läßt, der kann nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.

Ich bin immer froh, wenn mich auf einer Fern-Fahrt - egal wohin, keiner stört und ich wirklich mal NICHT zu kontaktieren bin.

Unsere eigene Entscheidungsfähigkeit wird nach und nach so weit beeinflußt und teilweise sogar abgeschaltet, daß wir später, bei Ausfall der elektronischen Hilfen, selbst nicht mehr wissen, was zu machen ist - Nein Danke, ich entscheide in meinem Leben lieber selber und allem Anschein nach, habe ich mit heute fast 71 Jahren, doch fast alles richtig gemacht - ich benötige keinen Ansager im Auto, der mir sagt, was ich zu tun habe.

Er ist schon richtig, daß in der Fliegerei und in der Schiffahrt (ich schreibe Deutsch und niemals "Schiffahrt" mit 3x "f"), bei den Prüfungen zu den Patenten und den Lizenzen, die Navigation MIT und OHNE Elektronik geprüft wird denn wenn wirklich die Elektronik mal versagt und man "OHNE" nicht zurechtkommt, dann gerät man gewaltig ins Schleudern und ist aufgeschmissen.
Ich würde mir also niemals meine Entscheidungen, in keinem Auto der Welt, von irgend einer Elektronik, abnehmen lassen denn wenn sie ausfallen sollte und ich nicht geelernt haben sollte, mich zurecht zu finden (das Navi beweist es fast täglich, daß Autos im Wasser landen), dann habe ich in einem Auto auch nichts zu suchen. Es hilft nur gesunder Menschenverstand.
Auf einen kurzen Nenner gebracht, würde ich sagen, daß die gesamte Elektronik, die zwar helfen "kann" - auf die sich aber Hunderttausende blind verlassen, uns, als Menschen, nach und nach entmündigt - Ne Leute, NICHT MIT MIR!
Ich weiß ganz genau, warum ich nur Autos habe, wo ich wirklich alles selber machen kann und muß! - Das ist im Endeffekt wesentlich billiger und - ganz nebenbei gesagt, auch schöner denn die alten Autos habe etwas, was den "Neuen" fehlt - man sieht es an den heutigen Fahrzeugen - alle kommen aus dem Windkanal, sehen sich so ähnlich, daß man sie fast nicht mehr unterscheiden kann, sparen aber keinen Sprit gegenüber den "Alten" und unsere alten Fahrzeuge, die vor 25 und 30 Jahren unterwegs waren, sind teilweise heute im Verbrauch wesentlich sparsamer, als die neuen aus Fernost stammenden plastikgespickten "Supersautos", die bei fast jedem Blitzschlag, einen an der Klatsche haben und von jedem Hagelkorn ne Delle.......

Ich habe einen Transit, zwillinsbereift, 2,8 to, über 1,3 Mio km mit einem Motor (1,7 ltr) gefahren und heute sind die Kisten nach max 350.000 km, schrottreif... das waren noch Autos.... und das alles ohne Elektronik und das Schlimmste: Die Fahrer mußten selber arbeiten...... schmunzel!!!! - die konnten aber auch noch ohne Einparkhilfe rückwärts mitsamt Hänger, einparken.....
Auch meine BMW ist über 20..... und wiegt leer schon über 250 kg - übrigens - auch ohne Elektronik und ich fahre jährlich damit ca 15.000 km!

Liebe Grüße aus einem Oldtimer von einem Jungtimer mit 70.....schmunzell!

brittaco (Sabrina)
"....trau keinem über 70" egal ob Alter oder Geschwindigkeit

So bin ich nun mal!
Solange ich Interesse an "Neuem" und "Interessantem" habe, werde ich im Herzen und am Geist nicht alt werden. Wer sich für nichts mehr interessiert, der hat sich schon aufgegeben.